Lehrplan 21 und Kompetenzerhebung im NEO LMS: wie Happy Students und die IT-Beratung mit Aufwind die Homeschooler bei FreeKidz für modernstes digitales Lernen fit machen.

Das Original dieses Artikels ist auf dem Blog von mit Aufwind zu finden. Er ist aus der Perspektive des Verfassers formuliert.

freekidz sorgt mit Aufwind für zufriedene Lernende – oder wie profitiert das Homeschooling Netzwerk freekidz von einer digitalen Lernplattform und der Lehrplan 21 Integration?

Als Familie sind wir für unsere Kinder Verfechter von interdisziplinärem Lernen. Wir arbeiten lieber über Lernprojekte, Experimente und eigenen Erfahrungen mit Praxisbezug anstatt Lehrbücher zu pauken. Vernetztes Wissen, Mut zum freien Denken, zur Selbst-Verantwortung, zur eigenen Kreativität und dem Vertrauen darauf eigene Ideen mit der entsprechenden Ausdauer umsetzen zu können, sind ganz wichtige Lernziele für uns.

Und wer sich nun fragen sollte, was all das mit der Zukunft unserer Kinder zu tun hat, sei an InnovationDesign ThinkingLean StartupAgile & Co. verwiesen…

Wer kreativ sein und etwas erschaffen möchte, braucht dafür die notwendigen Kompetenzen. In der Schweiz soll dabei der Lehrplan 21 helfen. Die Herausforderung für uns Homeschooler (und vielleicht auch für das Schulsystem generell) besteht darin, die Gesamtausgabe des LP21 mit 504(!) Seiten (Kanton ZH) und einer Vielzahl von Kompetenzen und Kompetenzstufen im konkreten Bildungsalltag nutzen zu können.

Ein Projekt um den LP21 digital für unseren individuellen Bildungsansatz nutzen zu können

Mit freekidz haben wir ein Bildungsprojekt mit folgenden Zielen definiert:

  1. Als Eltern werden wir Bildung nicht einfach ‚outsourcen‘ sondern sie gemeinsam im Dialog mit Lehrpersonen und Kindern aktiv gestalten.
  2. Fachübergreifende Lernprojekte stehen über dem Pauken einzelner Fächer.
  3. Lernprojekte können gemeinsam mit Kindern und Lehrpersonen definiert und bearbeitet werden.
  4. Wir nutzen den LP21 um die Kompetenzen hinter den Lernprojekten aufzuführen und zu dokumentieren. Das erlaubt den Nachweis der erarbeiteten Kompetenzen.
  5. Wir nutzen den aktuellen Stand der Kompetenzen und die Interessen unserer Kinder als Input für neue und bereits laufende Lernprojekte.
  6. Wir führen ein kontiniuierliches Lerntagebuch anstatt Noten und Zeugnissen, die doch nur Momentaufnahmen sind.
  7. Wir teilen Lernprojekte und -ideen mit anderen Familien.

Über das Homeschooling Netzwerk freekidz haben wir die Kooperation mit Happy Students und mit Aufwind die Umsetzung vorgenommen.

Happy Students stellt über das Learning Management System (LMS) NEO LMS die technische Basis zur Verfügung.

mit Aufwind hat die Integration zwischen NEO LMS und der LP21 API konzipiert und umgesetzt. (Ganz richtig, der LP21 bietet neben Website und pdf auch eine Schnittstelle an). Über die Schnittstelle greifen wir die Daten des LP21 ab und nehmen sie in NEO LMS in den sogenannten Kompetenzkatalog auf. Per Klick lassen sich Kompetenzen den einzelnen Lektionen und Aufgaben zu weisen.

Lektion und Kompetenzzuordnung

Die Schnittstelle erlaubt den Abruf je nach Kanton, Fach, Sprache und Stufe; sprich je nach Bedarf der eigenen Homeschool. Über NEO-freekidz sind diese Daten standardmässig verfügbar.

Und so lautet meine Antwort auf die Eingangsfrage oben:

„Wir profitieren sehr von diesen Möglichkeiten! Wir können ganz neue Bildungsansätze etablieren, in dem wir die umfassenden Informationen und Strukturen des LP21 digital nutzbar machen, und mit den Möglichkeiten der modernen Lernplattform NEO LMS kombinieren.

Lehrpersonen können moderne pädagogische Konzepte mit Fach-übergreifenden Lernprojekten entwerfen, diese im System hinterlegen und jederzeit wiederverwenden. Sie gewinnen Zeit, die sie für die Bildungsarbeit mit den Kindern investieren können.

Die Eltern gewinnen über die Zusammenarbeit mit der Lehrperson und der Dokumentation der Lernprojekte auf der Plattform eine ganz neue Transparenz. Eltern werden nicht mehr nur halbjährlich per abstraktem Zeugnis über den Bildungsstand ihrer Kinder informiert, sondern sind kontinierlich und transparent in die Bildung einbezogen.

Für die Kinder ermöglichen wir individuelle, auf sie zugeschnittene Lernprojekte statt reiner Paukerei. Denn eines ist klar, Lernen darf – oder besser – soll(!) Spass machen!“

Happy Processing,

Euer Markus [von der IT-Consultancy mit Aufwind]

LMS Trick #1: Wie sehen es die Lernenden?

LMS Trick #1: Wie sehen es die Lernenden?

Als Dozentin oder Dozent bereiten Sie Ihre Lehrveranstaltungen im LMS in aller Ruhe vor – und sehen dabei viel mehr als die Lernenden: nämlich alles, was editierbar ist.

Doch wie kommt der Lehrinhalt nun beim Lernenden an? 

Das können Sie in NEO und MATRIX LMS sehr einfach herausfinden, und zwar ganz ohne Ghost-Studenten-Accounts:

Text & Video: Alexander Blechschmidt & Roger Hubmann.

Ein Roboter als Lehrkraft?

Ein Roboter als Lehrkraft?

Zum Potenzial künstlicher Intelligenz im Unterricht der Zukunft

Sie durchdringt bereits zahlreiche Bereiche unseres Alltags und sorgt immer wieder für spannende gesellschaftliche Diskussionen, etwa beim Thema des Autonomen Fahrens: künstliche Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI). Doch wie sieht es mit dem Einsatz von KI/AI in der Welt des digitalen Lernens und Lehrens aus? Dieser Frage widmen wir uns im zweiten Teil unserer Artikel-Serie zu den diesjährigen Trends in der digitalen Bildungsbranche.

KI/AI-Anwendungen können Prüfungen effizient und zuverlässig auswerten, bei der Planung von Unterrichtseinheiten helfen oder sogar die Beantwortung von Fragen der Lernenden übernehmen. Letzteres wird über sogenannte Chatbots ermöglicht, die z.B. auch im Online-Marketing immer mehr an Bedeutung gewinnen. Schon vor einigen Jahren zeigte ein Versuch im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Georgia Tech University zum Thema — wie sollte es auch anders sein? — “Artificial Intelligence” mit einer entsprechenden AI-Software beeindruckende Ergebnisse. “Jill Watson”, so der Name des Chatbots, kam bei der Beantwortung der etwa 10.000 Fragen aller 300 Kursteilnehmenden auf eine Genauigkeit von 97% (!).

Darüber hinaus kann Algorithmen-basierte Software Lehrpersonen z.B. auch darin unterstützen, Lernende individualisierter zu fördern. Wie? Indem eine grosse Menge an Daten über die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler hinsichtlich persönlicher Lernerfolge und Misserfolge gesammelt und ausgewertet werden kann, was wiederum die Entwicklung personalisierter Lernpfade und entsprechender Anpassungen in der Unterrichtsgestaltung ermöglicht. Moderne Learning Management Systeme (LMS) wie NEO oder MATRIX liefern dabei den erforderlichen Rahmen, innerhalb dessen KI/AI-Anwendungen sowohl eine solche Datenerhebung als auch die Auslieferung in Form individualisierter Lerninhalte erlauben. Über integrierte Apps, die entsprechende Übungen, Informationen oder Abfragen ausspielen, können z.B. erkannte Lernschwierigkeiten gezielt und zum richtigen Zeitpunkt direkt im LMS angegangen werden.

Spannende Entwicklungen in der Forschung zur Individualisierung von Lernen durch den Einsatz von KI/AI gibt es auch im deutschsprachigen Raum zu beobachten. So liefert z.B. das an der Technischen Universität Kaiserslautern angesiedelte Projekt “HyperMind” ein denkbares und sehr anschauliches Anwendungsszenario. Ziel der beteiligten Forscherinnen und Forscher ist es, ein antizipierendes Physikschulbuch zu entwickeln, dass die statische Struktur klassischer Lehrbücher durchbricht. Unter anderem mithilfe von Eye-Tracking-Sensoren und intelligenten Algorithmen (Deep Learning) soll ein interaktives, dynamisches-adaptives Buch entstehen, das Lernprozesse, -zustände und -fortschritte erkennt und entsprechend reagiert, etwa indem es gezielt weiterführende Informationen bereitstellt. Auf Basis der gesammelten Daten können dann auch konkrete Handlungsempfehlungen für die jeweilige Lehrpersonen formuliert werden.

Ein weiteres, sehr spezielles Beispiel für das Potenzial von KI/AI in der Bildung lieferte die schon im letzten Blog-Beitrag erwähnte Tagung des SVEB zu “Lernräumen und Lerntechnologien der Zukunft”. Obwohl die dort vortragenden gestandenen Expertinnen und Experten wahrlich Interessantes aus ihren jeweiligen Forschungs- und Wirkungsbereichen zu berichten hatten und mit Witz und Enthusiasmus die Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal zu begeistern wussten, gab es unter ihnen jemanden, der allen anderen dann doch ein wenig die Show stahl: Nao. Auf einem Tisch neben der Bühne sitzend, verstand es der gerade einmal 50cm grosse humanoide Roboter mit seiner sympathisch-rotzigen Art, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Wie Ricarda Reimer, Leiterin der Fachstelle für Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), in ihrer Präsentation “Hybrid Education ist!” den Anwesenden erläuterte, ist die Forschung um und an Nao Teil der strategischen Initiative “FHNW Robo-Lab – Einsatz von sozialen Robotern in der Schweiz”. In diesem Rahmen beschäftigen sich die beteiligten Forschenden u.a. mit dem Potenzial von Robotern in der Aus- und Weiterbildung. Nao als Teaching Assistant sozusagen!

Trotz aller Begeisterung, die solche Projekte und die beschriebenen Entwicklungen in der EduTech-Branche hervorrufen mögen und obwohl humanoide Roboter derzeit sogar an Supermarktkassen anzutreffen sind, wo sie Kundinnen und Kunden an die Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen erinnern: Es dürfte wohl noch eine ganze Weile dauern, bis Nao & Co eigene Vorlesungen halten werden (können). Andererseits: die frontale Vorlesung im prall gefüllten Audimax eines alten, ehrfurchtsvollen Universitätsgebäudes ist sicherlich nicht das Ziel der vielfältigen Forschung zum Potenzial von KI/AI in der Bildung. Und irgendwie ist diese Vorstellung von Unterricht ja mittlerweile auch schon (fast) überholt…

Eine Einordnung: soviel Software für digitales Lernen

Eine Einordnung: soviel Software für digitales Lernen

Was ist der Unterschied zwischen Lernapps und Lernmodulen. Wohin mit den vielen Einzellösungen? Werden mehr Möglichkeiten als Quizze oder Lückentexte geboten?

Es gibt unzählige Applikationen für den Schulunterricht. Gerade im angelsächsischen Raum werden ständig neue Softwareprodukte entwickelt. Von Einzellösungen bis zu kompletten Softwaresystemen wird alles programmiert. Manche Angebote sind gratis, die meisten aber kostenpflichtig. Somit stellt sich die Frage, wer die Inhalte liefert, wie man die Software an die Schüler bringt und wer dafür bezahlt. Es folgt eine Einordnung:

Hier alle Softwaretypen als Tabelle runterladen.

Lernapps

Zweck: Umfragen, Spiele, Quizze, die meistens mobiletauglich sind und alle Klassenmitglieder mit einbeziehen. Die Anbieter konzentrieren sich oftmals auf eine Interaktionsvariante, entsprechend sind die Produkte sehr ausgereift. Beispiele sind Quizlet, PollEverywhere, Glisser, Kahoot

Wer stellt die Anwendung bereit? Woher kommen die Inhalte? Meistens konfigurieren Dozenten diese Anwendungen und bestücken sie mit Inhalten: Umfragen, Bilder, Quartett, Lückentexte, Filme und Tests. Die Applikationen werden optimal an den Unterrichtsfluss angepasst.

Wie wird die Applikation an die Lernenden verteilt? Sie funktionieren meistens im Webbrowser undder Dozent gibt den Link bekannt. Ggf. muss der Lernende noch ein Nutzerkonto eröffnen.

Wer bezahlt? Es gibt verschiedene Lizenzmodelle: pro Schule, pro Klasse oder Einzelanwender. Oftmals ist eine Gratisversion mit beschränkter Funktionalität erhältlich. Nur wenige Lösungen sind kostenlos.

Nutzen. (1) Hohe Partizipation – alle Schüler können, z.B. durch ein Mobile Voting, mit eingebunden werden. (2) Versierte Dozenten können schnell digitale Elemente in den Unterricht einfliessen lassen. (3) Sprungbrett für individuelles Lernen: so kann bspw. mit einer Umfrage der Kenntnisstand der Klasse abgefragt und der Unterricht angepasst werden.

Anwendungen zur Informationsverarbeitung

Zweck: Applikationen, die für höhere Taxonomiestufen konzipiert sind: es geht um Kontextualiserung, Anreicherung und kollaborative Erstellung von Inhalten durch die Schüler. Das gelernte Wissen soll reflektiert werden. Dazu eignen sich Wikis, Mindmapping oder geteilte Notizbücher. Beispiele sind: ExplainEverything, OneNote Class Notebook, Mindmeister, GoAnimate.

Wer stellt die Anwendung bereit? Woher kommen die Inhalte? Zu Beginn instruiert der Dozent die Lernenden in der Bedienung und erklärt den Nutzen. Anschliessend formuliert er den Auftrag und unterstützt die Lernenden in der Umsetzung. Die Lernkurve ist steil, darum sollten diese Applikation immer wieder eingesetzt werden. Ergebnisse werden oft den Mitschülern vorgestellt und so die Präsentationsfähigkeit trainiert.

Wie wird die Applikation an die Lernenden verteilt? Entweder über den Browser oder mittels Installation auf dem eigenen Gerät. Meistens  ist das Erstellen eines Benutzerkontos erforderlich.

Wer bezahlt?  Es gibt verschiedene Lizenzmodelle: pro Schule, pro Klasse oder Einzelanwender. Oftmals ist eine Gratisversion mit beschränkter Funktionalität erhältlich. Nur wenige Lösungen sind kostenlos.

Nutzen. (1) Vertiefende Informationsverarbeitung durch Reinterpretation und Rekontextualisierung. (2) Die Verwendung von anspruchsvoller Software wird trainiert. (3) Präsentationspraxis wird gefördert

Hier alle Softwaretypen als Tabelle runterladen.

Autorensoftware

Zweck: Softwarepakete, die die Erstellung von beliebigen Arten von Lernmodulen erlauben. Interaktionselemente, Abfragen, Tests, Bild und Ton können beliebig kombiniert und visuell gestaltet werden. Beispiele sind Articulate, Udutu, Captivate etc.

Wer stellt die Anwendung bereit? Woher kommen die Inhalte? Spezialisten erstellen digitale Unterrichtsmodule in Absprache mit den Lehrbeauftragen. Durch den engen Austausch und die gut entwickelten Gestaltungsmöglichkeiten entstehen hochqualitative digitale Lehrmittel.

Wie wird die Applikation an die Lernenden verteilt? Die digitalen Lehrmittel werden direkt in die Organisationssysteme / LMS der Auftraggeber publiziert und stehen so allen Lernenden zur Verfügung.

Wer bezahlt? Auftragsarbeit mit einmaligen Kosten nach Aufwand. Die Lizenzrechte gehen an den Auftraggeber.

Nutzen. (1) Massgeschneiderte Lehrmittel können in eigenem Design erstellt werden. (2) Autorensoftware bietet die grösste Flexibilität. (3) Lizenzkosten, Logins, unterschiedliche Benutzerführung für Studenten entfallen.

Organisationssysteme, LMS

Zweck: Online-Plattformen, die in ihrer einfachsten Form zur Ablage von Dokumenten und eBooks dienen. Werden oft mit Chats, Foren, Wikis- und Organisationsmodulen ergänzt und avancieren dadurch zur zentralen Software im digitalen Unterricht. Beispiele sind Moodle, Edmodo, OpenOLAT etc.

Wer stellt die Anwendung bereit? Woher kommen die Inhalte? Schulen stellen die Online-Plattform z.B.über Ihre Informatikabteilung zur Verfügung. Dozenten und/oder die Administration bereiten Inahlte auf und laden sie hoch. Lehrende können  alle Arten von Inhalten über die Plattform austauschen.

Wie wird die Applikation an die Lernenden verteilt? Jeder Lernende verfügt über einen Login.

Wer bezahlt? Werden als Informatik-Infrastrukturprojekt intern entwickelt, können aber auch abonniert werden. Open Source -Lösungen verfügen meistens nur über eine minimale Benutzeroberfläche.

Nutzen. Learning Management Systems können sich als das digitale Leitmedium des Unterrichts etablieren und damit die Lern- und Kosteneffizienz erhöhen.

Es gibt zahlreiche Hitlisten der ‘besten Lernapplikationen’. Eine Auswahl:

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Modern, leistungsfähig, flexibel und motivierend: die neuen Lernplattformen bei Happy Students

Modern, leistungsfähig, flexibel und motivierend: die neuen Lernplattformen bei Happy Students

Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Lerninhalte sind sehr verschieden. Und genauso breit gefächert sind die Wege zur effektiven digitalen Anreicherung des Unterrichts. Als zuverlässiger und erfahrener Partner im Themenfeld Digitalisierung und Bildung unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden in der Erreichung ihrer Digitalisierungsziele. Dies erfordert nicht nur einen jeweils individuell abgestimmten Service mit echter Leidenschaft und kompetenter Anleitung, sondern auch belastbare und hochentwickelte Software-Umgebungen, die ein positives Nutzererlebnis vermitteln — und so zum Lernen und Lehren motivieren!

Wir freuen uns deshalb, unseren Kunden und Kundinnen ab sofort im Bereich der Learning Management Systeme (LMS) eine völlig neue Produktpalette anbieten zu können, die Bildungsinstitutionen, Unternehmen und Millionen von Anwenderinnen und Anwendern bereits weltweit überzeugt und begeistert: NEO und MATRIX.

Entwickelt von der in San Francisco ansässigen und auf digitale Lernumgebungen spezialisierten Firma Cypher Learning, bestechen NEO und MATRIX unter anderem durch eine modern gestaltete, intuitive Nutzerumgebung, einen umfangreichen Funktionskatalog, mobilen Zugang und nicht zuletzt durch hohe Wirtschaftlichkeit.

Als zertifizierter Wiederverkäufer unterstützen wir die reibungslose Integration dieser leistungsfähigen Software in die hiesige Bildungslandschaft, exakt abgestimmt auf die vorhandene Infrastruktur und die jeweiligen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden.

Die wichtigsten Gründe, weshalb wir uns für NEO und MATRIX entschieden haben:

  • vielfach ausgezeichnet, weltweit bei Schulen, Universitäten und privaten Bildungseinrichtungen im Einsatz, Millionen zufriedener Anwender und Anwenderinnen
  • attraktiv gestaltete Lernumgebung mit intuitiver Benutzeroberfläche und moderner Software-Architektur
  • zahlreiche Tools und Erweiterungen für die digitale Ergänzung und Ausgestaltung des Unterrichts, u.a. durch Gamification, adaptives und kompetenzbasiertes Lernen
  • einfache Anpassung an den visuellen Auftritt der Bildungseinrichtung und zahlreiche Möglichkeiten, um die Lernerfahrung an der jeweiligen Schule auch digital zu replizieren
  • mobiler Zugang zur Plattform: passt sich optimal der jeweiligen Display-Grösse des verwendeten Geräts an und ist von überall her erreichbar
  • stetige Weiterentwicklung — die Anforderungen anspruchsvoller Kundschaft und technologische Entwicklungen werden berücksichtigt und durch qualitativ hochstehende, agile Softwareentwicklung umgesetzt
  • die Möglichkeit, für unsere Kunden auf dezidierte und hochprofessionelle Programmier-Dienstleistungen zurückgreifen zu können
  • unterliegt den strengen Datenschutznormen der EU
  • geringe Initialkosten, hohe Wirtschaftlichkeit

Die Vorteile für Kundinnen und Kunden von Happy Students:

  • wir sind im Schweizerischen Bildungsraum verankert und wissen von den spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden
  • als Dozenten kennen wir die Herausforderungen bei der Digitalisierung des Unterrichts aus der Praxis
  • wir verfügen über breites Wissen und tief gehende Erfahrungen mit der Digitalisierung in anderen Wirtschaftsbereichen — so können wir die tradierten Wege bei Bedarf verlassen und neue Impulse liefern
  • Kompetenz in den Methoden einer digitalisierten Gesellschaft und Leidenschaft für die damit verbundenen Potentiale

Verschaffen Sie sich einen Vorsprung durch modernste Wissensvermittlung!

Auf der überarbeiteten Website von Happy Students können Sie sich gerne umfassender über die Features und Vorteile der neuen Lernplattformen informieren. Ergänzend zur Implementierung der Software bieten wir Ihnen einen umfangreichen, begleitenden Service.

Damit sich Lehrpersonen und SchülerInnen beim Betreten neuer virtueller Lern- und Erfahrungsräume voll und ganz auf Inhalt und Austausch konzentrieren können.

Haben Sie Fragen oder Interesse an einer unverbindlichen und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Vorführung?

Dann kontaktieren Sie uns bitte.

NEO und MATRIX vs Moodle, ILIAS, OpenOLAT & Co

Wie neue Learning Management Systeme (LMS) die „alten Schwergewichte“ herausfordern — und ganz schön ins Straucheln bringen

Nach der Ankündigung im letzten Blog-Beitrag wollten viele unserer Kundinnen und Kunden wissen, weshalb wir uns bei Happy Students dieses Jahr von Moodle als bisherigem LMS der Wahl endgültig verabschiedet haben und stattdessen nun die aus den USA stammenden Software-Pakete der Firma Cypher Learning — NEO und MATRIX — vermarkten.

In Anlehnung an einen bislang nur auf Englisch vorliegenden Vergleichsartikel zu den wichtigsten Features von NEO und Moodle, möchten wir deshalb gerne einige der Faktoren und Funktionen erläutern, die uns zu diesem Schritt bewogen haben.

Als zertifizierte Reseller in der Schweiz sind wir natürlich von der Überlegenheit von NEO und MATRIX über etablierte Systeme, darunter auch Moodle, fest überzeugt. Wir hoffen, in den folgenden Abschnitten Interessierten einen hilfreichen Überblick geben zu können, welche Überlegungen bei der Wahl für oder gegen ein bestimmtes LMS eine Rolle spielen sollten.

Kosten, Sicherheit und die Lernkurve der Lehrenden: was es bei der Implementierung eines LMS zu bedenken gilt

Anzahl der Neu-Installationen von Moodle in Nordamerika von 2003 bis 2017.
Quelle: https://www.neolms.com/info/neo_vs_moodle.

Zunächst kann man feststellen, dass die Anzahl der Installationen von Moodle insgesamt deutlich zurückgeht — und das nicht nur in den USA, wie die oben stehende Grafik zeigt, sondern weltweit. Diese statistische Beobachtung allein sollte uns freilich nicht zur voreiligen Abwertung einer durchaus leistungsfähigen Software-Plattform bewegen. Es sind die möglichen Erklärungen für diesen wohl unaufhaltsamen Trend, die nahelegen, dass sich Moodle als Open Source-LMS gegenüber der kommerziellen Konkurrenz auf lange Sicht nicht behaupten wird können.

Warum also wenden sich Bildungseinrichtungen von Moodle ab?

In vielen Bereichen von Unternehmen — aber auch für Privatpersonen — haben sich Cloud-basierte Software-Lösungen längst bewährt, man denke etwa an Office 365, mit dem Microsoft ein weltweit bekanntes Produkt erfolgreich in die Cloud überführt hat. Im Gegensatz zu selbst gehosteten Paketen, bietet die Cloud einige wichtige Vorteile, v.a. in Bezug auf die Kosten, die Sicherheit und die Instandhaltung. Cloud-Software ist quasi immer auf dem neuesten Stand, da das Produkt im Hintergrund stetig weiterentwickelt wird – und auch zukünftige Anforderungen sind mit grosser Wahrscheinlichkeit einfacher umsetzbar. Die unregelmässig und oftmals überraschend notwendig werdenden Investitionen in Server, Speichermedien und Hardware-Reparaturen entfallen bei einem Cloud-Software-Abonnement, das stattdessen transparente und über einen längeren Zeitraum planbare Kosten mit sich bringt. Die Sicherung der Daten vor Verlust oder z.B. Hacker-Angriffen und die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien unterliegen zudem der Verantwortung des jeweiligen Anbieters, sodass dem Käufer hier keine Folgekosten für die stets erforderlichen Backups und Aktualisierungen von Antiviren-Software etc. entstehen.

Darüber hinaus kann sich der Implementierungsprozess von Open Source-Systemen wie Moodle, ILIAS oder OpenOLAT als äusserst Zeit- und Ressourcen-intensiv herausstellen. Zwar mag die anfängliche Installation recht schnell über die Bühne gehen, die weiteren Anpassungen an die Bedürfnisse der Schule können sich jedoch über mehrere Monate oder in einigen Fällen sogar Jahre hinziehen. Oftmals sind kostspielige interne Weiterbildungen nötig, um die Lehrenden mit der doch recht sperrigen Benutzeroberfläche und dem wenig intuitiven Handling vertraut zu machen und die Plattform effektiv in die Gestaltung des eigenen Unterrichts einbinden zu können. Zudem muss in irgendeiner Form der Anschluss an die Entwickler-Community gewährleistet werden, um die fortlaufende Qualität der Software-Komponenten sicherzustellen.

Moderne, intuitive Benutzeroberfläche, tolle Lern-Tools und ausgebaute Kommunikations-Funktionen: NEO und MATRIX überzeugen mit zeitgemässem Auftritt

Was es zum Lernen heutzutage braucht? Neben Kaffee und Schokolade vor allem mobilen und flexiblen Zugang zur Lernumgebung und den Inhalten.

Die Dashboards von NEO und MATRIX bieten der Nutzerin bzw. dem Nutzer alles, was er oder sie von einer modernen Software-Umgebung erwartet: eine zeitgemässe, voll mobiltaugliche grafische Aufmachung, intuitive Navigationsmenüs, eine übersichtliche und schnell zu verstehende Aufteilung der einzelnen Bereiche, leichte und flexible Anpassungsmöglichkeiten an die eigenen Bedürfnisse und zahlreiche Tools und Erweiterungen. Interaktion und Benutzeroberfläche entsprechen dem Stil, den erfolgreiche und oft genutzte digitale Anwendungen geprägt haben. Bisweilen textlastig, konfus und klobig kommen dagegen viele auf älteren LMS-Systemen erstellte Seiten daher, was nicht gerade inspirierend auf die Lernenden wirkt. NEO und MATRIX überzeugen mit Instrumenten für Gamification, Video-Verwendung, Gruppenarbeiten und interaktiven Frage-/Antwortvorlagen.

Wer es einmal ausprobiert, merkt sofort: es macht einfach viel mehr Spass, sich im NEO- oder MATRIX-LMS zu bewegen — egal, ob in lernender oder lehrender Funktion.

Schülerinnen und Schüler können mithilfe der verfügbaren Apps für iOS, Android und Windows mit dem Smartphone oder Tablet von überall auf die Inhalte zugreifen, welche sich perfekt der jeweiligen Display-Grösse anpassen. Anhand der Fortschritts-Icons sehen sie sofort, bei welchem Kurs oder in welcher Unterrichtseinheit sie gut vorankommen, oder wo es ggf. noch etwas zu tun gibt.

Lehrkräfte können in NEO und MATRIX auf eine Vielzahl hilfreicher und nützlicher Funktionen zugreifen. Mit dem durchdachten Layout für die Erstellung neuer Kurse ist es ein Leichtes, diese an den eigenen Unterrichtsstil anzupassen. Ob der Fokus eher auf klassischem Frontalunterricht liegt, moderne Blended- oder Micro Learning-Konzepte verwendet werden sollen, oder das Selbstlernen im jeweils eigenen Tempo im Vordergrund steht — mit NEO oder MATRIX alles kein Problem. Die entsprechenden Lernmaterialien und die Rahmenbedingungen können zügig organisiert und an die Teilnehmenden kommuniziert werden. Auch die zu bearbeitenden Aufgaben, die ich als Lehrperson für meine Schülerinnen und Schüler auswählen kann, sind in NEO und MATRIX äusserst vielfältig und beinhalten z.B. Quizze, Essays, Debatten oder Umfragen. Insgesamt 12 verschiedene Arten sind derzeit verfügbar — und damit deutlich mehr als in Moodle. Für Dozenten, Gruppen und Lernende stehen zudem ein integriertes Messaging-Tool mit Email-Anbindung, automatische Übersetzungsfunktion und ein Team-Feature bereit.

Was die jeweilige Schule, Universität oder Weiterbildungseinrichtung als Ganzes anbelangt, überzeugen NEO und MATRIX ebenfalls, denn auf einfache Weise lassen sich Farbschema, Schriftarten, Logo, Terminologie usw. an das eigene Branding anpassen.

Features, Funktionen und Flexibilität: mit LMS von Happy Students auf der Überholspur moderner Wissensvermittlung

Wer Wert auf moderne Ästhetik, intuitive Benutzeroberfläche, grosse Anpassungsfähigkeit, mobilen Zugang und zahlreiche Tools zur effektiven digitalen Anreicherung des Unterrichts legt, kommt einfach nicht an der professionellen Plattform des Anbieters Cypher Learning vorbei. NEO — wie auch die Schwester-Software MATRIX aus gleichem Hause — hat längst Millionen begeisterter Anwenderinnen und Anwender gefunden.

Die Cloud-basierten Lösungen NEO und MATRIX bieten eine ganze Reihe von Features, die Schulen für die Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungswesen bestens wappnen, darunter z.B.:

  • zeitgemässe, grafische und intuitive Benutzeroberflächen für Lernende, Lehrende, Admins und Eltern
  • zahlreiche Möglichkeiten, um das Erscheinungsbild der Plattform an den Auftritt und den Lehrstil der eigenen Institution anzupassen
  • Automatische Übersetzungsfunktion für Nachrichten und Beiträge in Foren
  • Zahlreiche Tools für modernste Wissensvermittlung und effektive Organisation von Kursen und einzelnen Unterrichtseinheiten, etwa personalisierte Aufgabenstellungen, Micro-Learning, Inhaltssynchronisation, Absenzenkontrolle, Sitzpläne, terminierte Berichte etc.

Uns hat die Leistungsfähigkeit von NEO und MATRIX überzeugt, kennen wir doch einige der grossen Schwächen der älteren Produkte aus der eigenen Praxis. Und als zuverlässiger und erfahrener Partner im Bereich der Digitalisierung von Bildung wollen wir unsere Kundinnen und Kunden schliesslich bestmöglich in der Erreichung ihrer Digitalisierungsziele unterstützen und ihnen durch den Einsatz modernster Software-Lösungen einen Vorsprung in der Wissensvermittlung verschaffen.