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Swissdidac Bern 2021

Swissdidac Bern 2021

„Innovationen erleben, Wissen erweitern, Lösungen entdecken und Kontakte pflegen“

So wurde die diesjährige Swissdidac auf ihrer Website beschrieben und beworben — und genau so haben wir sie auch erleben dürfen! Drei Tage waren wir auf der Messe in Bern mit unserem HAPPY STUDENTS-Stand präsent, haben uns über die zahlreichen Gespräche mit interessierten Besucherinnen und Besuchern gefreut, unsere Flyer verteilt, neue Projekte bestaunt, den spannenden Beiträgen auf der Bühne gelauscht, alte Bekannte wiedergesehen und mögliche Kooperationen ausgelotet. Aus unserer Sicht also: ein voller Erfolg!

Gästen, denen es z.B. aufgrund der Pandemie-Situation nicht möglich war, sich vor Ort über die Entwicklungen und Innovationen aus der Bildungsbranche zu informieren, bot das hybride Modell der Messe mit dem digitalen Portal trotzdem Gelegenheit zur Teilnahme. Und falls Sie einen Vortrag verpasst haben sollten: die Aufzeichnungen vieler Beiträge lassen sich nach einer kostenlosen Registrierung auf der offiziellen Swissdidac-Website auch nachträglich noch ansehen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Swissdidac, die dann hoffentlich auch wieder unter „normaleren“ Umständen stattfinden kann.

Um mit uns in Kontakt zu treten, müssen Sie aber natürlich nicht bis dahin warten! Melden Sie sich unten auf der Seite für unseren Newsletter rund um die Digitalisierung in der Bildung an, folgen Sie uns auf LinkedIn, wo wir auf relevante Veranstaltungen hinweisen, Lese-Tipps geben und eigene Beiträge zu Themen wie Blended Learning, Virtual Reality oder konkrete Unterrichtsgestaltung posten — oder vereinbaren Sie einen Demo-Termin, um einen unverbindlichen Einblick in unsere innovativen Learning Management Systeme zu erhalten.

TV-Tipp: Der neue Lehrer ist digital

TV-Tipp: Der neue Lehrer ist digital

TV-Tipp: ‘Bildung: der neue Lehrer ist digital’
 
In diesen 27 Minuten, verfügbar über die arte App, stehen sich zwei Meinungen in extremis gegenüber: die Bildungsmanagerin ortet Nachfrage für digitale Bildung bei Personen, die bisher auf einen Zugang zu öffentlicher Schulen und Universitäten verzichten mussten, und auch bei Berufstätigen. Sozusagen als Lektionen die jederzeit für jeden und von überall zugänglich sind. Der Hochschul-Didaktiker verteidigt die Funktion der Universität als Ort des Austauschs und des Diskurses auch in der Corona-Krise. Seine Argumente sind, dass Lernen an der Universität vorallem daraus besteht sich eine eigene Meinung zu bilden, zu diskutieren und zu hinterfragen. Laut ihm ist es nicht möglich dies in den digitalen Raum zu verschieben.

 

Was unseres Erachtens in der ganzen Diskussion untergeht, ist die Art und Weise wie man digital sinvoll unterrichtet. Der Gegner der digitalen Lehre spricht im Beitrag ausschliesslich von aufgezeichneten Vorlesungen und Zoommeetings in denen nur der Dozent referiert. Das diese Art von Unterricht nicht lernförderlich ist, sollte uns allen längstens klar sein. Das digitaler Unterricht so viel mehr beinhalten kann als nur Videoaufzeichnungen einer Vorlesung wird leider mit keinem Wort der Moderatoren noch der Gegenseite erwähnt. 
Bilden Sie sich jedoch Ihre eigene Meinung:
https://www.arte.tv/de/videos/093875-014-A/square-idee/

 

 

 

TV-Tipp Square Idée

Meine (kleine) Welt durch die Brille meines Softwarelieferanten

Meine (kleine) Welt durch die Brille meines Softwarelieferanten

Haben Sie Ihre Informationsrecherche im Internet schon einmal mit einer anderen Suchmaschine als Google begonnen? Kaum jemand tut das, doch gerne regen wir dazu an. Mit Bing & Co. werden Sie feststellen, dass die Informationen auf eine ‘andere’ Art präsentiert werden. Da die Zeit drängt, werden Sie normalerweise zu Ihrer gewohnten Suchmaschine zurückkehren und keinen Gedanken an neue Möglichkeiten zulassen.

Jeder digitale Dienstleister schafft durch seine kreierte User Experience eine abgeschottete Umgebung, die es dem Nutzer schwermacht, auf ein anderes Programm zu wechseln. So steckt man als Serviceunternehmen im Internet sein Terrain ab.

Natürlich wird dabei die Benutzerfreundlichkeit grossgeschrieben. Neben den Positionen und Farben der Links oder Buttons, geht es auch um vorrangige Informationsfilterung. Dafür muss man den Benutzer möglichst gut kennen (so wie bei der digitalen Werbung). Es entsteht ein Trichter. Die Wahrnehmung des Nutzers wird begrenzt – und wir Anwender begeben uns freiwillig in diesen Ausschnitt des Gesamtbildes. Bald ist vergessen, dass es noch andere Werkzeuge zur Informationsbeschaffung und Präsentation gibt. Schliesslich werden wir ja durch immer einfachere und schnellere Bedienung des Bekannten belohnt.

Sollten Anwender also auch lernen, dass sie durch diese Gewohnheiten ihr Spektrum an Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme einschränken? Sollten Sie nicht lieber das Gesamtbild und damit alle Möglichkeiten erfassen, mit denen sie ihre Aufgabe lösen können?

Ja und ja, unbedingt. Wir leben in einer Welt, in der wir Wissen nicht mehr auswendig bereithalten müssen., s Wir müssen lernen wie man Wissen findet, bewertet, kontextualisiert und weitergibt. Dafür werden unterschiedlichste Tools zum Wissensaustausch, zur Präsentation, zur Arbeit mit Bild, Ton und Video benötigt. In so einem intellektuellen Prozess darf das Werkzeug nicht das Ergebnis bestimmen. Wann haben sie das letzte Mal eine Nicht-Powerpoint Präsentation gesehen oder ohne Google Informationen gesucht?

Es macht also Sinn, die Evaluation des jeweils passendsten Tools als eine Art ‘digitale Methodenkompetenz’ zu begreifen. So können sich die digitalisierten Lernenden die Voraussetzungen für die professionelle Wahl ihrer Werkzeuge schaffen. Es geht nicht zuerst um deren Bedienung, sondern um deren Beurteilung. Damit soll das Bewusstsein, dass man sich noch stärker, auf subtile Weise, auf omnipräsente digitale Dienstleister einlässt, geschärft werden.

 

Denkanstösse zum Thema:

Globale Technologiekonzerne wie Google wittern das grosse Geschäft.  Artikel ‘Die Schonzeit an unseren Schulen ist vorbei’ NZZaS vom 10.6.2017

Grosse IT-Konzerne sind in Listen der besten Apps für den Schulbetrieb öfters vertreten. Quelle: Centre for Learning and Performance Technologies (C4LPT)