Positionspapier BCH ‚Fernunterricht in der Berufsbildung‘

Positionspapier BCH ‚Fernunterricht in der Berufsbildung‘

Der Dachverband Berufsbildung Schweiz BCH|FPS teilt seine Haltung in diesem Positionspapier in zehn Punkten mit. Die letzten zwei Punkte nehmen ganz direkt Bezug zu den Kernthemen von Happy Students:

Punkt 9

Die Schulen investieren in eine geeignete Lernplattform, die sowohl im regulären wie auch im Fernunterricht einsetzbar ist, so dass Wechsel der Lehrformen unerheblich sind. Sie sorgen bei Bedarf auch für eine technische und technisch-pädagogische Unterstützung vor Ort sowie fortlaufende Weiterbildung.

Punkt 10

In die Entwicklung des Fernunterrichts ist weiter zu investieren, insbesondere was die Ausbildung der Lehrpersonen, angepasste Lehrmittel, geeignete Kommunikationsformen und valide Prüfungen betrifft.

Lesen Sie das vollständige Positionspapier hier.

Gesehen: Zoom-Fatigue und kognitive Dissonanz – was auf der anderen Seite der Kamera rauskommt.

Albert Mehrabian stellte 1967 die 7:38:55 Regel auf. Sie besagt, dass nur gerade 7% der Kommunikation verbal stattfindet. Was das für den Videostream im Home Office – und im Home Learning – bedeuten kann, zeigt dieser kurze Beitrag auf arte.tv. Springen sie direkt auf Minute 1:45 oder sehen Sie sich die fast 10 Minuten rund um Hormone und digitale Kommunikation vollständig an.

Sehenswerte 6 Minuten: Alibaba, Lernen 3.0 und die Zukunft unserer Kinder

Sehenswerte 6 Minuten: Alibaba, Lernen 3.0 und die Zukunft unserer Kinder

Der Alltag und die Arbeit der meisten Menschen sind bereits jetzt deutlich von Online-Kommunikation, digitalen Geräten und Internet-Suchmaschinen geprägt. Und die Digitalisierung gesellschaftlicher und individueller Lebensbereiche wird weiter voranschreiten. Neben den zahlreichen Chancen und Erleichterungen bringt diese Entwicklung aber auch enorme Herausforderungen mit sich. Wie können wir Lernende heute darauf vorbereiten?

In ihrem anschaulichen 6-minütigen Video “Pädagogische Revolution?” skizziert Katarina Gromova vom Digital Learning Hub Zürich, welchen grundlegenden und nachhaltigen Wandel es in den Schulen und Bildungseinrichtungen bräuchte, um kritisches Denken, Kreativität und persönliche Beziehungen zu stärken. Denn nur damit wird es unseren Kindern in der Zukunft gelingen, in einer von “Maschinen” dominierten Lebens- und Arbeitswelt zu bestehen. In seiner Rede am Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos warnte etwa Jack Ma, der bekannte Digitalpionier und Gründer des chinesischen Internet-Unternehmens “Alibaba”, eindringlich davor, sich in der Bildung nur auf Fähigkeiten und Tätigkeiten zu konzentrieren, die von Computern und Technologien viel besser beherrscht würden.

In Anlehnung an das 2019 im BELTZ Verlag erschienene Buch “Schule digital — wie geht das?” und unter Rückgriff auf Konzepte pädagogischer Urgesteine wie Montessori und Comenius schildert sie wie personalisiertes, potenzialorientiertes und freies, d.h. selbstbestimmtes Lernen aussehen könnte. Ein solches Verständnis von Lernen — Lernen 3.0, wie es im Video in Abgrenzung zum informellen und klassisch-systematischen Lernen genannt wird — ermöglicht es, die genannten Fähigkeiten (Beziehungen pflegen, kritisches Denken, Kreativität) im Präsenzunterricht auszubilden.

Einen geeigneten konkreten Ansatz, den Gromova in diesem Zusammenhang erwähnt, ist z.B. der “Flipped Classroom”. Der Erfolg mediengestützten Lehrens und Lernens hängt allerdings von bestimmten Faktoren ab, etwa vom Lerntyp und von der geeigneten Mediengestaltung. Neue Meta-Analysen hierzu ergaben nämlich, dass sich der Einsatz digitaler Lernformate zwar in der Tat positiv auf den Lerneffekt und -fortschritt auswirken kann. Es braucht allerdings — so fasst Gromova die Erkenntnisse aus der Studie zusammen — 1.) entsprechend geschulte Lehrkräfte, 2.) die Möglichkeit zur digitalen Kollaboration unter den Lernenden und 3.) eine abwechslungsreiche Gestaltung der verwendeten Materialen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann können Medien Lernende, Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, selbstbewusst ihre individualisierten Lernpfade zu beschreiten.

Ein Roboter als Lehrkraft?

Ein Roboter als Lehrkraft?

Zum Potenzial künstlicher Intelligenz im Unterricht der Zukunft

Sie durchdringt bereits zahlreiche Bereiche unseres Alltags und sorgt immer wieder für spannende gesellschaftliche Diskussionen, etwa beim Thema des Autonomen Fahrens: künstliche Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI). Doch wie sieht es mit dem Einsatz von KI/AI in der Welt des digitalen Lernens und Lehrens aus? Dieser Frage widmen wir uns im zweiten Teil unserer Artikel-Serie zu den diesjährigen Trends in der digitalen Bildungsbranche.

KI/AI-Anwendungen können Prüfungen effizient und zuverlässig auswerten, bei der Planung von Unterrichtseinheiten helfen oder sogar die Beantwortung von Fragen der Lernenden übernehmen. Letzteres wird über sogenannte Chatbots ermöglicht, die z.B. auch im Online-Marketing immer mehr an Bedeutung gewinnen. Schon vor einigen Jahren zeigte ein Versuch im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Georgia Tech University zum Thema — wie sollte es auch anders sein? — “Artificial Intelligence” mit einer entsprechenden AI-Software beeindruckende Ergebnisse. “Jill Watson”, so der Name des Chatbots, kam bei der Beantwortung der etwa 10.000 Fragen aller 300 Kursteilnehmenden auf eine Genauigkeit von 97% (!).

Darüber hinaus kann Algorithmen-basierte Software Lehrpersonen z.B. auch darin unterstützen, Lernende individualisierter zu fördern. Wie? Indem eine grosse Menge an Daten über die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler hinsichtlich persönlicher Lernerfolge und Misserfolge gesammelt und ausgewertet werden kann, was wiederum die Entwicklung personalisierter Lernpfade und entsprechender Anpassungen in der Unterrichtsgestaltung ermöglicht. Moderne Learning Management Systeme (LMS) wie NEO oder MATRIX liefern dabei den erforderlichen Rahmen, innerhalb dessen KI/AI-Anwendungen sowohl eine solche Datenerhebung als auch die Auslieferung in Form individualisierter Lerninhalte erlauben. Über integrierte Apps, die entsprechende Übungen, Informationen oder Abfragen ausspielen, können z.B. erkannte Lernschwierigkeiten gezielt und zum richtigen Zeitpunkt direkt im LMS angegangen werden.

Spannende Entwicklungen in der Forschung zur Individualisierung von Lernen durch den Einsatz von KI/AI gibt es auch im deutschsprachigen Raum zu beobachten. So liefert z.B. das an der Technischen Universität Kaiserslautern angesiedelte Projekt “HyperMind” ein denkbares und sehr anschauliches Anwendungsszenario. Ziel der beteiligten Forscherinnen und Forscher ist es, ein antizipierendes Physikschulbuch zu entwickeln, dass die statische Struktur klassischer Lehrbücher durchbricht. Unter anderem mithilfe von Eye-Tracking-Sensoren und intelligenten Algorithmen (Deep Learning) soll ein interaktives, dynamisches-adaptives Buch entstehen, das Lernprozesse, -zustände und -fortschritte erkennt und entsprechend reagiert, etwa indem es gezielt weiterführende Informationen bereitstellt. Auf Basis der gesammelten Daten können dann auch konkrete Handlungsempfehlungen für die jeweilige Lehrpersonen formuliert werden.

Ein weiteres, sehr spezielles Beispiel für das Potenzial von KI/AI in der Bildung lieferte die schon im letzten Blog-Beitrag erwähnte Tagung des SVEB zu “Lernräumen und Lerntechnologien der Zukunft”. Obwohl die dort vortragenden gestandenen Expertinnen und Experten wahrlich Interessantes aus ihren jeweiligen Forschungs- und Wirkungsbereichen zu berichten hatten und mit Witz und Enthusiasmus die Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal zu begeistern wussten, gab es unter ihnen jemanden, der allen anderen dann doch ein wenig die Show stahl: Nao. Auf einem Tisch neben der Bühne sitzend, verstand es der gerade einmal 50cm grosse humanoide Roboter mit seiner sympathisch-rotzigen Art, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Wie Ricarda Reimer, Leiterin der Fachstelle für Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), in ihrer Präsentation “Hybrid Education ist!” den Anwesenden erläuterte, ist die Forschung um und an Nao Teil der strategischen Initiative “FHNW Robo-Lab – Einsatz von sozialen Robotern in der Schweiz”. In diesem Rahmen beschäftigen sich die beteiligten Forschenden u.a. mit dem Potenzial von Robotern in der Aus- und Weiterbildung. Nao als Teaching Assistant sozusagen!

Trotz aller Begeisterung, die solche Projekte und die beschriebenen Entwicklungen in der EduTech-Branche hervorrufen mögen und obwohl humanoide Roboter derzeit sogar an Supermarktkassen anzutreffen sind, wo sie Kundinnen und Kunden an die Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen erinnern: Es dürfte wohl noch eine ganze Weile dauern, bis Nao & Co eigene Vorlesungen halten werden (können). Andererseits: die frontale Vorlesung im prall gefüllten Audimax eines alten, ehrfurchtsvollen Universitätsgebäudes ist sicherlich nicht das Ziel der vielfältigen Forschung zum Potenzial von KI/AI in der Bildung. Und irgendwie ist diese Vorstellung von Unterricht ja mittlerweile auch schon (fast) überholt…

Trends und Themen in der Digitalen Bildung 2020 (Teil I): Gamification und Immersive Learning

Trends und Themen in der Digitalen Bildung 2020 (Teil I): Gamification und Immersive Learning

So spekulativ sie auch sein mögen, Prognosen über kommende Branchen-Trends und Themen erfreuen sich gerade zum Jahreswechsel grösster Beliebtheit. Auch wir bei Happy Students wagen einen Blick in die Kristallkugel und berichten, was die Welt des digitalen Lernens und Lehrens 2020 prägen und bewegen wird.

Im ersten Teil unserer Serie, die wir bis ins Frühjahr hinein fortführen werden, beschäftigen wir uns mit Game-Based Learning bzw. Gamification und Immersive Learning.

Game-Based Learning & Gamification

Nicht neu, aber weiterhin in aller Munde — und das zu Recht! Denn in Game-based learning und Gamification steckt viel Potenzial. Potenzial, das in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen noch längst nicht ausreichend genutzt wird. Denn während digitale Spiele aus dem (täglichen!) Leben der meisten Jugendlichen nicht wegzudenken sind, scheitert ihre Integration in den Unterricht oftmals schon an der mangelnden IT-Infrastruktur. Bring Your Own Device (BYOD) mag hier tatsächlich Abhilfe schaffen, doch erfordert ein sinnvoller Einsatz von Videospielen und/oder Gamifizierungsmechanismen auch entsprechende Kompetenzen, Zeitressourcen und Motivation auf Seiten der Lehrperson.

Minimalen Aufwand in dieser Hinsicht verspricht das Startup Elever mit seinem Ansatz der Gamified Micro-Education. Auf der kürzlich veranstalteten Tagung des SVEB “Willkommen auf dem Holodeck — Lernräume und Lerntechnologien der Zukunft” zeigte der CEO von Elever, David Guevara, anhand von konkreten Beispielen, wie der Mix von Gamification, Micro-Education und Technology in der Praxis aussehen kann. Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Sprachkurses etwa werden über eine entsprechende App häppchenweise mit Vokabeln versorgt, sollten sie einmal nicht zum Präsenzunterricht kommen können. Das Ganze natürlich angereichert mit Bildern, Sprachausgabe und intelligentem Abfragemodus.

Zahlreiche weitere Anwendungsbeispiele, wie sich Gamifizierung und Videospiele in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten und zu vielfältigen Themenbereichen einsetzen lassen, bietet das Portal http://digitale-spielewelten.de, einem gemeinsamen Projekt von Spielraum, der TH Köln und der Stiftung Digitale Spielekultur. Dort finden Interessierte u.a. die liebevoll gestaltete Broschüre “Digitale Spiele in der Schule — Praxisbeispiele für den Unterricht” zum kostenlosen Download.

Immersive Learning

Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Mixed Reality (MR): all diese Technologien ermöglichen ein neuartiges, faszinierendes Eintauchen in Lernstoffe der unterschiedlichsten Art. “Immersive Learning”, also ein- und durchdringendes Lernen, lässt Schülerinnen und Schüler mit fremden, weit entfernten oder vergangenen Welten interagieren: von der Milchstrasse über den Amazonas und das antike Ägypten bis hin zum mittelalterlichen Europa. Es erlaubt ihnen, anderweitig unzugängliche Bereiche zu erforschen, etwa das Innere des menschlichen Körpers. Oder es bringt sie mit Personen in einen “Raum”, welche den Zweiten Weltkrieg er- und überlebt haben und den Lernenden aus erster Hand erzählen können, worüber diese im Geschichtsunterricht gerade noch gelesen haben.

Nicht zuletzt wegen des enormen Produktionsaufwandes und der hohen Kosten für die erforderliche Ausstattung (z.B. für VR-Brillen) wurden die tollen Möglichkeiten, die Immersive Learning-Technologien bieten, bislang nur ansatzweise im Schul- und Bildungswesen genutzt. Doch schon bald könnten sie zum Mainstream im E-Learning-Bereich gehören, so Livia B., Autorin bei Cypher Learning, einem führenden US-Anbieter von Lernplattformen.

Digitale Bildung in Bewegung

Natürlich kann niemand die genaue Entwicklung einer so grossen Branche wie die Digitalisierung der Bildung vorhersagen, doch führt uns dieser kleine Einstieg in aktuelle Trends ein weiteres Mal vors Auge, wie vielfältig und lebendig es in den einzelnen Bereichen zugeht. Gamification-Ansätze und Immersive Learning, wie hier beschrieben, oder Artificial Intelligence (AI), mit der wir uns dann im nächsten Teil beschäftigen werden, sorgen auch 2020 dafür, dass es in der Welt der Digitalen Bildung spannend bleibt.

Von „Lernräumen“ und „Wissenswelten“ — die erste TRANSIT-Tagung in Zürich

Im Januar 2019 lud der neue Think Tank des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) zahlreiche ExpertInnen und die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, gemeinsam über die Zukunft der Weiterbildung nachzudenken und diese mitzugestalten. Wir von Happy Students waren natürlich dabei und berichten über wichtige Trends und Entwicklungen.

TRANSIT, der Think Tank für Erwachsenenbildung ist ein erst kürzlich ins Leben gerufenes Projekt des SVEB und wird durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation unterstützt. Wie dem offiziellen Manifesto entnommen werden kann, versteht sich TRANSIT als Plattform für den Dialog über aktuelle Trends und Entwicklungen im Bildungs- und Weiterbildungssektor. Zwar richten sich die Veranstaltungen des interdisziplinären Think Tanks primär an Fachleute und PraktikerInnen, stehen aber auch allen offen, die sich in irgendeiner Form mit den entsprechenden Themen auseinandersetzen möchten oder sogar müssen. Und so war die erste Tagung von TRANSIT, die am 16. Januar 2019 in Zürich erfolgreich abgehalten wurde, mit etwa 100 Personen äusserst gut besucht.

Ort der ersten TRANSIT-Tagung: das Impact Hub Zürich Kraftwerk.
Foto: Udo Sollberger (fotofabrik.ch)

Unter der Leitung von ExpertInnen des SVEB und der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) entwarfen die TeilnehmerInnen in kleinen Arbeitsgruppen verschiedene Szenarien über die Zukunft der Weiterbildung anhand dreier übergeordneter Workshop-Themen:

▪    Kreative Zugänge zu Wissen

▪    Lern- und Erfahrungsräume

▪    Multiple Wissensquellen

Die Ergebnisse der intensiven Diskussionen wurden in den jeweiligen Themengruppen vorgestellt und anschliessend im Plenum — auch visuell sehr ansprechend — kondensiert und reflektiert. Einige der dabei aufgeworfenen Fragen brachten nicht nur interessante Meinungen und Denkanstösse unter den Anwesenden hervor, sondern spiegelten auch grössere Trends und zentrale Entwicklungen in der Schweizerischen und internationalen Bildungslandschaft wider, über die mittlerweile weit über die eigenen (v.a. pädagogischen) Fachgrenzen hinaus debattiert wird:

  • Wie vermitteln wir die immer wichtigeren Soft Skills?
  • Wird uns Artificial Intelligence zum besseren Karriere- und Ausbildungsplan verhelfen?
  • Brauchen wir kollaborative Lehrgangsentwicklungen?
  • Führt uns die non-verbale Kommunikation zu neuen Wissenswelten?
  • Ermöglicht die Blockchain-Technologie neue Wege der Produktion von Lehrinhalten?

Diese und viele weitere Aspekte der aktuellen Bildungsdiskussionen konnten im begrenzten Rahmen eines Workshops natürlich nur angerissen werden und so darf man gespannt sein, welche davon dann im ersten Trendbericht von TRANSIT aufgegriffen und weiter ausgeführt werden. Letzterer ist für den Sommer 2019 angekündigt und soll, so liest man auf den Seiten der SVEB, die bei der Tagung gemeinschaftlich entwickelten Szenarien zur Grundlage haben.

Einer der vielen modernen „Lernräume“ im neuen Impact Hub Zürich Kraftwerk.
Foto: Johanna Muther (Kraftwerk).

Vom Themenstrang „Lern- und Erfahrungsräume“ waren wir von Happy Students natürlich besonders fasziniert, schliesslich stellen wir als Schweizer Anbieter eines flexiblen, modularen und leistungsfähigen Learning Management Systems (LMS) solche in digitaler Form bereit. Demnächst werden wir unsere Überlegungen hierzu in einem separaten Blogartikel veröffentlichen. Dass virtuelle Lernräume die persönliche Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden in tatsächlichen Räumen aber nicht gänzlich ersetzen, sondern nur ergänzen können und sollen, wurde uns selbst auf der TRANSIT-Tagung wieder einmal mehr als bewusst: Zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen sassen wir in den tollen, modern eingerichteten Schiffscontainern des zum Innovationszentrum umgebauten Kraftwerks Selnau, dachten über die Zukunft der Bildung nach, kritzelten unsere Ideen mit Filzstiften auf die bereitgestellten Flip-charts und diskutierten diese eifrig gestikulierend mit einer Tasse Kaffee in der Hand.

Text: Roger Hubmann und Alexander Blechschmidt von Happy Students.