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Die Bleistift-Metapher und die Pandemie

Die Bleistift-Metapher und die Pandemie

Die Bleistift-Metapher hilft jedem und jeder dabei, sich und sein Auftreten in der digitalen Welt einzuordnen.

Durch die Pandemie mussten vor allem die hinteren Teile des Stifts, also der Radierer, die Muffe und die Anhängsel ihre Praktiken im Bezug auf digitales Lehren und Lernen relativ schnell umstellen. Was das für die digitale Transformation in den Schulen bedeutet, zeigt dieses Positionspapier von Beat Döbeli Honegger von der PH Schwyz.

Ideen für den Online-Unterricht finden Sie in unserem Blogartikel: „Fit fürs digitale Klassenzimmer„. 

Bleistift-Metapher
Swissdidac Bern 2021

Swissdidac Bern 2021

„Innovationen erleben, Wissen erweitern, Lösungen entdecken und Kontakte pflegen“

So wurde die diesjährige Swissdidac auf ihrer Website beschrieben und beworben — und genau so haben wir sie auch erleben dürfen! Drei Tage waren wir auf der Messe in Bern mit unserem HAPPY STUDENTS-Stand präsent, haben uns über die zahlreichen Gespräche mit interessierten Besucherinnen und Besuchern gefreut, unsere Flyer verteilt, neue Projekte bestaunt, den spannenden Beiträgen auf der Bühne gelauscht, alte Bekannte wiedergesehen und mögliche Kooperationen ausgelotet. Aus unserer Sicht also: ein voller Erfolg!

Gästen, denen es z.B. aufgrund der Pandemie-Situation nicht möglich war, sich vor Ort über die Entwicklungen und Innovationen aus der Bildungsbranche zu informieren, bot das hybride Modell der Messe mit dem digitalen Portal trotzdem Gelegenheit zur Teilnahme. Und falls Sie einen Vortrag verpasst haben sollten: die Aufzeichnungen vieler Beiträge lassen sich nach einer kostenlosen Registrierung auf der offiziellen Swissdidac-Website auch nachträglich noch ansehen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Swissdidac, die dann hoffentlich auch wieder unter „normaleren“ Umständen stattfinden kann.

Um mit uns in Kontakt zu treten, müssen Sie aber natürlich nicht bis dahin warten! Melden Sie sich unten auf der Seite für unseren Newsletter rund um die Digitalisierung in der Bildung an, folgen Sie uns auf LinkedIn, wo wir auf relevante Veranstaltungen hinweisen, Lese-Tipps geben und eigene Beiträge zu Themen wie Blended Learning, Virtual Reality oder konkrete Unterrichtsgestaltung posten — oder vereinbaren Sie einen Demo-Termin, um einen unverbindlichen Einblick in unsere innovativen Learning Management Systeme zu erhalten.

Forum und Blogs als digital-didaktische Helfer im Unterricht einsetzen

Forum und Blogs als digital-didaktische Helfer im Unterricht einsetzen

Gerade im Homeschooling kommt die Zusammenarbeit unter den Schülerinnen und Schülern häufig zu kurz. Doch es gibt verschiedenste digitale Tools mit denen orts- und zeitunabhängig zusammen an einem Projekt oder Thema gearbeitet werden kann. In diesem Artikel werden der Blog und das Forum vorgestellt: durch ihre Vielfältigkeit sind sie auf verschiedensten Altersstufen im Unterricht einsetzbar.

Ein Videoblog lässt sich zum Beispiel schon im Kindergarten oder der ersten Klasse integrieren, auch wenn die Kinder da noch nicht schreiben und lesen können. Beide Kollaborationstools lassen sich natürlich nicht nur im Homeschooling integrieren, sondern auch im regulären Unterricht oder Blended Learning.

Folgende Beispiele dienen als Inspiration und sollen die vielen Möglichkeiten der digitalen Kollaboration aufzeigen. Schreiben Sie doch ihre eigenen Ideen und Unterrichtsbeispiele in die Kommentare!

Forum

Historisch gesehen bezeichnet das Wort «Forum» den Platz, der das Zentrum eines Ortes bildet – dieser diente als Marktplatz und als Versammlungsort. Das Internetforum wird in ähnlicher Weise als digitaler Versammlungsort genutzt, in welchem sich verschiedene Personen zu einem bestimmten Thema austauschen. Die Beiträge in den Foren sind nach Threads unterteilt. Ein Thread ist ein Unterthema zum allgemeinen Forumsthema. In diesen Threads findet dann jeweils die eigentliche Diskussion statt.

An Schulen wird das Forum vor allem als Ort um Fragen zum Unterricht oder zu Prüfungen zu stellen genutzt. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten ein Forum in der Klasse zu nutzen – hier ein paar Möglichkeiten:

Vorstellungsrunde

Gerade wenn der Unterricht vollständig online stattfindet, haben sich die Schülerinnen und Schüler noch nie gesehen. Um die Mitstudierenden trotzdem etwas besser kennenzulernen, eignet sich ein Forum, in dem sich jede Person mit einem Foto und einer kurzen Beschreibung vorstellt.

Forum_NEO LMS

Schüler helfen Schülern

Ein Forum eignet sich auch als Helpdesk, in dem die Schüler sich gegenseitig Fragen stellen können. So zum Beispiel, wenn jemand bei den Hausaufgaben nicht mehr weiterkommt oder etwas im Unterricht nicht verstanden hat. Die Schüler sollen sich dann zuerst gegenseitig zu helfen versuchen, bevor die Lehrperson unterstützend einschreitet. Zusätzlich erhält die Lehrperson einen Überblick darüber was möglicherweise noch einmal im Unterricht thematisiert werden muss, weil es von der Klasse noch nicht verstanden wurde.

Raus in den Garten

Natürlich kann das Forum auch themenspezifisch im Unterricht eingesetzt werden. So könnten die Schülerinnen und Schüler zum Thema Natur und Biodiversität in den Garten, Park oder Wald geschickt werden. Dort sollen sie von allen Tieren, die sie finden, ein Foto/eine Zeichnung machen. Diese laden sie dann im Forum hoch. Später könnte man im Unterricht auf die Bilder eingehen und mit den Schülern zusammen die Tiere bestimmen, die sie draussen gefunden haben.

Blog

Die Funktion des Blogs entspricht am ehesten dem analogen Tagebuch. Im Gegensatz zum Forum gibt es nur einen Autor pro Beitrag. Die anderen Nutzer können als Leser den Artikel kommentieren. So gibt es im Blog eine klare Hierarchie zwischen Bloggern und Lesern. Im Forum dagegen sind alle Nutzer auf der gleichen Hierarchiestufe angesiedelt. Häufig kennt man den Schulblog, auf welchem spezielle Ereignisse wie Projektwochen oder Sporttage dokumentiert werden.

Die folgenden Beispiele dienen als Inspiration und sollen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Blogs aufzeigen.

Unterrichtsdokumentation

Gerade durch Corona bleiben immer wieder Kinder dem Unterricht, auf Grund von Krankheit oder Quarantäne, fern. Ein klasseninterner Blog auf dem am Ende einer Lektion/eines Tages jeweils ein Kind das gelernte kurz zusammenfasst, hilft den ferngebliebenen Schülern den Anschluss nicht zu verpassen. Auch die Kinder, welche im Unterricht dabei waren, sehen so noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Unterrichtsinhalte. Zusätzlich lernen die Kinder und Jugendlichen, das wichtigste auf den Punkt zu bringen. Dies fördert auch ihre Schreib- und Lesekompetenz.

Projektblog

Steht ein spezifisches länger dauerndes Projekt in ihrer Klasse an? Zum Beispiel das Ziehen einer Pflanze oder das Schlüpfen von Küken? Dann könnte man während der Dauer des Projekts einen öffentlichen Blog beitreiben, auf dem die einzelnen Projektschritte von den Schülern dokumentiert werden.

Hauswirtschaftsblog

Im Fach Hauswirtschaft die gekochten Rezepte vorstellen, mit eigenen Fotos, einer Anleitung zum Nachkochen und einer Klassenbewertung des Gerichts. Klassenintern ergibt sich eine Rezeptsammlung für die Schülerinnen und Schüler, die sie immer online zur Verfügung haben. Wenn der Blog öffentlich zugänglich ist, könnten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich Tipps für gesunde Znüni und Z’vieri geben und über ausgewogene Ernährung informieren.

Blog NEO LMS

Schüleraustausch

Eine Art Flohmarkt an dem die Schülerinnen und Schüler untereinander Dinge tauschen können. Dies könnte auch nur für eine gewisse Zeit wie zum Beispiel ‘Paninibildchen-Tauschen’ oder ein Bücherflohmarkt organisiert werden.

Es gibt noch so viele andere Ideen wie diese Tools im Unterricht eingesetzt werden könnten diese finden Sie zum Beispiel auf der Blogwerkstatt oder auf der Webseite der Medienkindheit. Vielleicht nutzen Sie sogar schon digitale Kollaborationstools. Schreiben Sie doch ihre eigenen Beispiele in die Kommentare.

Bildungstechnologie als Grundlage für Schulwandel

Bildungstechnologie als Grundlage für Schulwandel

Laut Esther Ostmeier und Isabell Welpe hat sich die Schule, im Gegensatz zur Gesellschaft, in den letzten 150 nicht gross weiterentwickelt und dies obwohl die Bildungstechnologie längst einsatzbereite Lösungen hätte. Learning-Analytics zum Beispiel, welche Lerninhalte individuell dem Schüler oder der Schülerin anpasst. Dadurch wird das Lernen effektiver und spannender, da jedes Kind in seinem Tempo und nach seinen Bedürfnissen arbeiten kann. Studien haben gezeigt, dass neben den stärkeren Schülern vor allem auch die lernschwachen Kinder bessere Lernergebnisse erzielen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel von Zeit Online (vom 12.08.21) hier. Damit Sie diesen Artikel lesen können, werden Sie zu einer kostenlosen Registierung aufgefodert.

Positionspapier BCH ‚Fernunterricht in der Berufsbildung‘

Positionspapier BCH ‚Fernunterricht in der Berufsbildung‘

Der Dachverband Berufsbildung Schweiz BCH|FPS teilt seine Haltung in diesem Positionspapier in zehn Punkten mit. Die letzten zwei Punkte nehmen ganz direkt Bezug zu den Kernthemen von Happy Students:

Punkt 9

Die Schulen investieren in eine geeignete Lernplattform, die sowohl im regulären wie auch im Fernunterricht einsetzbar ist, so dass Wechsel der Lehrformen unerheblich sind. Sie sorgen bei Bedarf auch für eine technische und technisch-pädagogische Unterstützung vor Ort sowie fortlaufende Weiterbildung.

Punkt 10

In die Entwicklung des Fernunterrichts ist weiter zu investieren, insbesondere was die Ausbildung der Lehrpersonen, angepasste Lehrmittel, geeignete Kommunikationsformen und valide Prüfungen betrifft.

Lesen Sie das vollständige Positionspapier hier.

Gesehen: Zoom-Fatigue und kognitive Dissonanz – was auf der anderen Seite der Kamera rauskommt.

Albert Mehrabian stellte 1967 die 7:38:55 Regel auf. Sie besagt, dass nur gerade 7% der Kommunikation verbal stattfindet. Was das für den Videostream im Home Office – und im Home Learning – bedeuten kann, zeigt dieser kurze Beitrag auf arte.tv. Springen sie direkt auf Minute 1:45 oder sehen Sie sich die fast 10 Minuten rund um Hormone und digitale Kommunikation vollständig an.

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